Kennen Sie das?
Projekte ziehen sich endlos hin, Aufgaben bleiben liegen, und niemand weiß so recht, wer eigentlich gerade woran arbeitet? Und manchmal fragt man sich: Arbeiten wir eigentlich noch an den richtigen Zielen? In der Zusammenarbeit mit Freiwilligen kommen zudem besondere Herausforderungen hinzu: Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit, haben unterschiedlich viel Zeit zur Verfügung, und Fluktuation gehört einfach dazu. Klassische Projektmanagement-Methoden stoßen hier oft an ihre Grenzen.
Was sind agile Methoden – und was bringen sie?
Agile Arbeitsmethoden kommen ursprünglich aus der Software-Entwicklung, haben sich aber längst in vielen anderen Bereichen bewährt. Der Grundgedanke: Statt starrer Pläne setzen wir auf Flexibilität, kurze Planungszyklen und kontinuierliche Verbesserung. Arbeit wird sichtbar gemacht, Teams organisieren sich selbst, und Erfolge werden gemeinsam gefeiert – auch die kleinen. Das macht agile Methoden besonders wertvoll auch für die Arbeit mit Freiwilligen.
Was erwartet Sie in diesem Workshop?
In drei Stunden lernen Sie praxisnah drei bewährte agile Methoden kennen:
Kanban hilft Ihnen, Arbeitsprozesse zu visualisieren und Überlastung zu vermeiden. Auf einen Blick sehen alle, was gerade ansteht, wer woran arbeitet und wo es hakt.
Scrum bietet Struktur für die Teamarbeit: Mit klaren Rollen, regelmäßigen Treffen und überschaubaren Arbeitsabschnitten kommt Ihr Projekt in Schwung.
OKR (Objectives & Key Results) ist eine Methode, um gemeinsam Ziele zu setzen und zu überprüfen, ob Sie wirklich das erreichen, was Ihnen wichtig ist.
Referent Matthias Damke vom Regionalen Zukunftszentrum Nord wechselt dabei zwischen kurzen Theorie-Impulsen, praktischen Übungen und spielerischen Elementen ab. Sie werden agile Prinzipien direkt erleben und ausprobieren – und natürlich immer wieder die Brücke zu Ihrer eigenen Arbeit schlagen.
Interessiert? Melden Sie sich an!
Das Seminar findet in der Freiwilligen-Agentur statt und ist kostenlos. Der Workshop richtet sich an alle, die haupt- oder ehrenamtlich in der Koordination von Freiwilligen tätig sind und/oder die Menschen im Freiweilligen Jahr begleiten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Das Anmeldeformular finden Sie hier.
Das Seminar eine Kooperationsveranstaltung des sfd Bremen und der Freiwilligen-Agentur Bremen mit dem Regionales Zukunftszentrum Nord (RZ.Nord).
Der Referent Matthias Damke berät im Regionalen Zukunftszentrum Nord Unternehmen kostenfrei zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Themen der Zukunft der Arbeit wie New Work und agile Zusammenarbeit. Methodisch probiert er gern etwas Neues und bringt auch gern bei Gelegenheit LEGO® SERIOUS PLAY® in seine Workshops ein.